Seminar REACH

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Datum

Dienstag, 29. November 2016,
09:00 bis 17:00 Uhr

Ort
KATZ, Schachenallee 29N, Aarau

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EIN AUSSERGEWÖHNLICHES REACH-SEMINAR

Seit vielen Jahren organisiert Swiss Plastics jährliche REACH Veranstaltungen um seine Mitglieder über den neuesten Stand dieser so wichtigen Thematik zu orientieren und um Firmenmitarbeiter zu den möglichen Auswirkungen zu sensibilisieren. Im Laufe der Zeit hat der Wissensaustausch den Schwerpunkt immer wieder verlagert und so haben wir uns entschlossen auch diesmal das Heft in die Hand zu nehmen. Mit dem Resultat, dass auf Grund der behandelten Themen wir das Seminar auch entsprechend qualifizieren können, nämlich mit,

Produktsicherheit: Ihre Lösung zu 5 kritischen Themen: Verantwortung, Arbeitssicherheit, Risiko, lebensfähige Produkte, nachhaltige Märkte

Es geht dabei grundsätzlich um ‚Lebensfähige Produkte in nachhaltigen Märkten’ (‚Viable Products in Sustainable Markets’). Mit dem immer grösser werdenden Druck auf besorgniserregende Additive sowie die zu erwartende einschneidende Verkleinerung des Produktangebotes nach der 3. REACH Registrierungsphase im Jahr 2018 wird ‚business as usual’ in Frage gestellt sein. Dies umso mehr als die Kreislaufwirtschaft den ‚closed-loop’ Ansatz einfordern wird, der wegen Additiven in Kunststoffen nur zum Teil angegangen und vollzogen werden kann. Dabei wird unter anderem die KVA als angepriesene Lösung für gemischte Kunststoffabfälle nicht mehr so ganz ins Konzept passen. Ausserdem wird Kunststoff – und insbesondere Verpackungskunststoff – verstärkt in den Fokus der öffentlichen Meinungsbildung treten, ganz einfach weil ‚zuviel’ Kunststoff produziert wird, zuviel ‚verlorengeht’ und die Frage nach der Persistenz immer lauter gestellt werden.

Und so ist es an der Zeit einige dieser Zusammenhänge aufzuzeigen, damit Sie geschätzte Leser und Geschäftsinhaber, sofern bereit, ihre Produkte im Sinne dieses Nachhaltigkeitsansatzes durchleuchten und optimieren, sowie entsprechend rechtzeitig innovieren können. Ein Produkte ‚Check-Up’ sozusagen. Im Wissen darum, dass eine Neu-Bewertung nicht von heute auf morgen passieren kann und wird, und dass in der Schweiz, wo sich Spitzentechnologien als die beste Überlebenschancen darbieten, diese Anforderungen besonders intensiv gestellt werden.

Programm

Grusswort          Silvio Ponti, Swiss Plastics

Einführung         ‘Viable Plastic products in sustainable Markets’

  • Dr. Claude Bastian, Swiss Plastics Es geht darum die folgenden Beiträge im Kontext zu erläutern und den roten Faden aufzuzeigen.

REACH/ ChemV  ‚REACH/ ChemV Management für Stoffe und Produkte’

  • Nic Werner, scienceindustries wird über den neuen Stand der Gesetzgebung EU und CH berichten sowie deren möglichen Auswirkungen für Verarbeiter.

REACH/ ChemV  ‚REACH/ ChemV Kommunikation’

  • Willy Zehnder, AVS Chemiesicherheit wird über eine innovative Umsetzung bei der Kommunikation betreffend REACH und ChemV Verpflichtungen im Betrieb und mit den vor- sowie nachgeschalteten Zulieferer bzw. Abnehmer berichten. Ein Augenmerk liegt auf dem IT Tool Angebot in seiner heutigen Vielfältigkeit und Nützlichkeit.

Beispiel PVC      ‚Additive in PVC Bauprodukten’

  • Norbert Helminiak und Kurt Röschli PVCH, haben sich intensiv mit dieser Thematik befasst und ihre Erkenntnisse in einem Artikel des PVCH Jahresberichtes 2015 zusammengefasst. PVC(H) hat hier eine gewisse Vorreiterrolle gespielt um die Hürden der Additive zu umschiffen und Innovationen bzw. Opportunitäten ins Spiel zu bringen. Diese Erkenntnisse sollen als ‚Lehrbeispiel’ dienen, um aufzuzeigen, wie aus Risiken eben auch Chancen entstehen!

Chancen Mgt.    ‚Risk & Opportunity Management’

  • Dr. Claude Bastian, Swiss Plastics wird auf dieser Grundlage den Übergang machen um zum Thema Risiko- und Chancen-Management weiter auszuholen. Es soll auf bewährte Methodik zurückgegriffen werden, die an dieser Stelle in vereinfachter Form aufgezeigt werden kann (Swiss Plastics hat ja vor einigen Jahren 2 Risiko-Management Seminare durchgeführt).

Recycling           ‚Kreislaufwirtschaft angepasst’

  • Dr. Rüdiger Baunemann, PlasticsEurope bringt beste Voraussetzungen mit um über die Anforderungen eines ‚Closed-Loop’ Recycling im Rahmen der Kreislaufwirtschaft zu berichten. Im Wissen um die Problematik der Additive die ein potentielles Hindernis darstellen können. Mit den Folgen dass auch hier der einzelne Unternehmer sich ‚nachhaltige’ Gedanken machen wird, wenn er verhindern möchte, dass es schon bald einmal eng wird, wenn zu wenig Innovation in diese Richtung ansteht.

Schlusswort   Silvio Ponti, Präsident Swiss Plastics

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